Am 10. November 2017 um 19:30 Uhr wird Herr Rainer Schöneich eine „Interpretationswerkstatt“ halten mit dem Thema: „Rhetorik in Orgelwerken des Barock“.
Herr Schöneich ist Leiter der Kieler Gelehrtenschule. Er hat in Erlangen Klassische Philologie und Geschichte und an der hannoverschen Hochschule für Musik, Theater und Medien Schul- und Kirchenmusik mit dem Abschluss A-Examen studiert (Orgel bei Prof. Ulrich Bremsteller). Von 1981 bis 1995 war Herr Schöneich Lehrer am KWG/KWR.

Antike Rhetorik hat in ihrer barocken Ausprägung die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in sehr hohem Maße geprägt. Dies gilt sowohl für die Vokal- als auch für die Instrumentalmusik. In der Interpretationswerkstatt wird es weniger um die Auseinandersetzung mit den schriftlichen Quellen, sei es der Antike, sei es des Barock, gehen als vielmehr um die praktische Vorführung von Parametern der

musikalischen Rhetorik des Barock an ausgewählten Orgelwerken von Dieterich Buxtehude (Toccata d-moll Bux WV 155 und Praeludium a-moll BuxWV 153) und Johann Sebastian Bach (Phantasie g-moll BWV 542).

Wer könnte die Verwendung antiker Rhetorik in der Musik wohl besser erklären und hörbar machen als ein Altphilologe, der sich auch aufs Orgelspielen versteht.

Die Interpretationswerkstatt findet statt im Rahmen des 9. Stiftungsfestes der KWR-Stiftung.
Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

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